Genau so sollte ein Investment-Portfolio aufgeteilt sein!

Viele Anleger überschätzen ihre Risikobereitschaft, haben während Rezessionen schlaflose Nächte oder verlieren viel Geld. Nicht jeder hat die Nerven, Dürrezeiten an der Börse auszusitzen. Der schlimmste Fall: In Krisenzeiten dringend sein Geld einholen zu müssen und dadurch hohe Verluste zu erleiden.
Will man langfristig investiert bleiben, empfehlen die meisten Wirtschaftswissenschaftler die „Buy&Hold“ Methode. Dabei sollte ein gutes Investmentportfolio immer in zwei Anteile aufgeteilt werden: in risikobehaftet und risikofrei.

Ist risikofrei wirklich Risiko frei?

Unter risikofrei muss man sich realistisch eher ein risikoarmens Investment vorstellen. Darunter zählen vor allem Tages- und Festgeldkonten, aber auch Staatsanleihen mit der höchsten Bonitätswertung. Dieses Geld wird keine negativen Zinsen, aber wenig Rendite einfahren.

Die echten Renditebringer

Zu risikobehafteten Investitionen zählen Aktien, ETFs, Fonds aber auch P2P. Bei diesen Anlagemöglichkeiten sollte man nie Geld verwenden, auf das man kurzfristig angewiesen ist. Fallen die Aktienkurse in den Keller und benötigt man das Geld, muss man Verluste hinnehmen. Kann man hingegen diesen Crash aussitzen, profitiert man beim darauffolgenden Aufschwung von den steigenden Kursen. 

Warum genau eine „Buy & Hold“ Strategie für Privatanleger am sinnvollsten ist, erfährst du bald in einem neuen Beitrag!

Wie sieht nun ein gut durchdachtes Portfolio aus?

Zuallererst: Auch bei dem risikobehafteten Teil sollten einige verschiedene Typen an Investitionen verwendet werden. Durch diese Strategie wird nicht die Rendite geschmälert, sondern das Risiko.

Eine oft zitierte Faustregel: „Nimm 100 und ziehe davon dein Alter ab. Genau soviel Prozent kannst du in risikobehaftete Investments stecken!“. Natürlich ist so eine Aussage stark pauschalisiert und hängt vom individuellen Fall ab.

Kreisdiagramm zur Fausregel

Unsere Meinung:

Rendite hängt wie schon oft erwähnt vom Risiko ab. Mit risikofreien Investments verliert man momentan durch die höhere Inflation im Vergleich zum Zins an Kaufkraft.

Risikoarmer Teil

  • 3 bis 6 Monatsgehälter sollte man immer für Notfälle abrufbereit haben. Unerwartete Ereignisse kommen unverhofft und der Zugriff aufs Tagesgeldkonto ist besser, als seine Wertpapiere mit potenziellem Verlust verkaufen zu müssen.
  • Ein Tagesgeldkonto ist flexibler als ein Festgeldkonto, da keine Vertragslaufzeiten zur Abbuchung abgewartet werden müssen. Die Zinsen liegen beim Tagesgeldkonto zwar tiefer, könnten durch eine Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank vielleicht schon bald erhöht werden. Von solchen Geschehnissen profitiert man mit einem zuvor abgeschlossenen Festgeldkonto leider nicht.

Risikobehafteter Teil

  • Hier sind wir der Überzeugung, dass je breiter man investiert ist, desto weniger Risiko man hinnimmt. Ein guter Anfang ins ein Investment in ETFs wie den MSCI World oder den MSCI ACWI. Auch einige P2P-Kredite tragen zur Diversifikation bei, sind aber vorsichtig zu handhaben.

Genauer auf die einzelnen Finanzinstrumente gehen wir in der jeweiligen Kategorie ein!

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