Passives Einkommen: Welche Möglichkeiten gibt es?

Bereits vor einiger Zeit haben wir zu passiven Einkommensmöglichkeiten in Südtirol einen Beitrag verfasst. Dabei haben wir einen kleinen Überblick gegeben, wie „passives Einkomen“ eingstuft werden kann. Auch der Entschluss, dass passives Einkommen nur selten wirklich passiv ist, kann als Fazit im Hinterkopf behalten werden. Nun wollen wir hier ein kleines Update geben und einige Möglichkeiten genauer vorstellen.

Passives Einkommen – Eine Einführung

Viele träumen davon und vor allem in den sozialen Medien wird oft davon gesprochen. Passives Einkommen generieren und dabei lediglich seinen Freizeitaktivitäten folgen, wird oft als idealisierter Lebensstandard dargestellt. Die Idee dabei: ohne „aktiver“ Arbeit kommt täglich, wöchentlich oder montlich ein Geldfluss aufs Konto, der im Idealfall die Lebenshaltungskosten oder sogar noch mehr deckt. Hört sich doch gar nicht so schlecht an, oder?

Wirklich hundertprozentig „passiv“ ist passives Einkommen jedoch fast nie!

Es gibt verschiedene Kategorien und wir wollen den Begriff „passiv“ auch in diesem Artikel etwas dehnen und verschiedene Möglichkeiten vorstellen.

Privatkredite (P2P-Kredite)

P2P-Kredite haben wir hier auf diesem Blog bereits schon öfters behandelt. Im Grunde werden kleinere Kreditbeträge über Plattformen wie Mintos, Estateguru, Crowdestor usw. vergeben und erhält im Gegenzug Zinszahlungen. Diese können teilweise über 10% liegen, da auch ein Ausfallrisiko allgegenwärtig ist. Gleichmäßig über das Jahr verteilt und über verschiedenen Plattformen und Kreditnehmern gestreut, kann sich aber auch hier ein Einkommensstrom bilden. Dafür wird keine aktive Arbeit übernommen sondern ein Risiko getragen, welches vergütet wird.

Dividendenstrategie

Sehr beliebt unter vielen Aktionären ist die sog. Dividendenstrategie! Hierbei wird bewusst in dividendenstarken und dividendenwachstumsstarken Unternehmen investiert. Mit ausreichender Diversifikation kann auch hier ein Einkommensstrom generiert werden, ohne in den jeweiligen Unternehmen selbst Hand anlegen zu müssen.

Content-Creator

Besonders oft ist man über das Einkommen bekannter und persönlicher Youtuber erstaunt. Es scheint, als wäre dieser Job ein Kinderspiel, aber wie lange und hart der Weg zum erfolgreichen Content-Creator ist, vergessen viele. Auch Blogs oder der Verkauf von Fotos können zusätzliches Einkommen generieren, aber wirklich passiv ist dieser Verdienst nicht. Vielmehr wird meist Vorarbeit geleistet, welches sich erst zu einem späteren Zeitpunkt in Einkommen niederschlägt, dafür aber gut skalierbar ist.

Dropshipping

Auch das Thema Dropshipping war lange Zeit in aller Munde, scheint momentan aber etwas an Aufmerksamkeit verloren zu haben. In der Regel wird Ware (meist aus Asien) günstig ein- und teurer in westlichen Ländern weiterverkauft. Dafür wird ein eigener Onlineshop erstellt, aber fremde Waren verkauft.

Quelle: wikipedia.org

Das heißt, mit jeder Bestellung verdient man durch das Aufschlagen einer Gebühr während man selbst oft gar nicht in Kontakt mit der Ware kommt, sondern direkt die Bestellung an den Großhändler weiter gibt. Dieser liefert dann die gewünschte Ware an den Kunden.

Amazon – FBA

FBA – oder Fulfillment by Amazon ist eine Möglichkeit, mit dem Verkauf von Ware ein Einkommen zu generieren. FBA bedeutet dabei soviel wie „Abwicklung durch Amazon“ und man hat als Händler keinen Kontakt zu Kunden. Lagerung, Verkauf, Versand und Kundenbetreuung übernimmt Amazon und man selbst hat Zeit sich auf die Ausrichtung, Verbesserung und Wachstum des Unternehmens zu kümmern.

Entwickler

Programmier haben einen ganz klaren Vorteil: um teils hochpreisige Produkte zu erschaffen brauchen sie nicht mehr als einen Computer, den die meisten sowieso Zuhause haben. Natürlich war Passion und Zielstrebigkeit maßgeblich um das nötige Skillset zu erarbeiten. Aber schon oft sind aus Hobby-Apps fürs Smartphone tolle Projekte entstanden, die sich auch finanziell gelohnt haben.

Fazit

Weitere Ideen für passives Einkommen oder für ein Online-Business aufzubauen gibt es natürlich reichlich und der Kreativität eines jeden Einzelnen kann freien Lauf gelassen werden. Auch liegt es an den eigenen Vorlieben, welche Art von „passiven Einkommen“ man präferiert. Einige bedeuten mehr Vorarbeit, andere hingegen Risikobereitschaft.

Etwas Freizeit in eine Idee zu stecken und daran zu arbeiten, muss nicht zwingend passives Einkommen als Priorität haben. Im Best-Case Szenario kann daraus sogar ein Unternehmen mit Mitarbeitern entstehen. Im Worst-Case hat man was dabei gelernt und ist um einige Erfahrungen reicher.

Auch wenn wir nur einige Möglichkeiten zu passiven Einkommen aufgeziegt haben, ist das wichtigste viel Geduld und Durchhaltevermögen, denn ein jeder Anfang ins schwer. Aber ist der Stein erstmal ins Rollen gebracht, kann man sich am Erfolg umso mehr erfreuen!

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2 Kommentare bei „Passives Einkommen: Welche Möglichkeiten gibt es?“

  1. Michael Scalet sagt: Antworten

    toller Artikel!
    Sachlich + realistisch

    1. verticalinvest sagt: Antworten

      Dankeschön!

      Viele Grüße,
      Florian vom VI-Team

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